Beispielsweise könnte man über moderne OP- und Berufskleidung sprechen. Das reine Weiß des Berufsstandes weicht langsam auf, modische Bedürfnisse werden immer wichtiger. Zwar ist Weiß immer noch die Hauptfarbe der Berufsbekleidung, aber eine Kinderärztin darf auch einen Kittel tragen, der den Kindern mit bunten Figuren auf den Taschen vorgaukelt, dass die Spritze gar nicht wehtun wird. OP-Kittel sind heute nicht mehr nur vorschriftsmäßig grün, sondern dürfen auch weinrot oder blau sein. Nur weiß sind sie besser nicht. mehr über Sachen für Mediziner kann man zahllosen Onlineportalen entnehmen, auf denen moderne Berufsbekleidung ausgestellt wird. Klassische Arztkittel können modisch nur mit verschiedenen Längen, Schnitten und Schließmechanismen überzeugen. Manche haben Taschen, andere nicht. Doch das Bodenpersonal – spricht die Arzthelferinnen – darf mittlerweile auch anderes als sterile weiße Kittel tragen. Weiße Westen über einem rosa T-Shirt oder eine weiße Kapuzenjacke sind vollkommen normal. Was ein Arzt in seiner Praxis vorschreibt oder erlaubt, ist verschieden – aber man ist heute in Bekleidungsvorschriften großzügiger als früher. Im Klinikbereich allerdings macht man deutlich weniger Konzessionen an die Mode.
Heutzutage hat der medizinische Berufsstand durch viele Umstände an Glanz eingebüßt. Überarbeitete Klinikärzte machen immer mehr Fehler und können sich dem Patienten immer weniger widmen. Mehrere Gesundheitsreformen hatten fatale Auswirkungen auf das Berufsbild, die Arbeitssituation und das Selbstverständnis von Ärzten. Drohende Klinikpleiten und Klinik-Zusammenschlüsse, die einem neue Bedingungen diktieren, sind an der Tagesordnung. Die Klinik ist kein Heilbetrieb mehr, sondern ein Wirtschaftsbetrieb, der marktwirtschaftlich operieren muss. Kürzungen und daraus resultierende Personalknappheit sind an der Tagesordnung. Der Patient wird nach immer kürzerer Verweildauer nach Hause geschickt und dort vom Hausarzt weiter betreut. Kostensenkung und Profit sind wichtiger geworden, das Wohl des Patienten ist an mancher Stelle in den Hintergrund gerückt. Er findet sich heute teils in Gängen des Krankenhauses liegend oder wegen Überbelegung gar an der Klinikpforte abgewiesen. Wer den weißen Kittel trägt, sieht sich heutzutage ganz anderen Herausforderungen gegenüber als früher.
]]>Natürlich kann auch das allerbeste Schmerzgel alleine noch keine Wunder bewirken. Jeder Mensch sollte gründlich über seine schlechten Gewohnheiten nachdenken und sollte versuchen, diese abzustellen. Das fängt bei der Ernährung an, denn Fast Food und Energydrinks helfen mit Sicherheit nicht, gesund und vital zu werden oder es zu bleiben. Eine gesunde, ausgewogene und vitaminreiche Ernährung ist der erste Schritt in die richtige Richtung.
Wer viel am PC sitzt, muss sich einen ausgleichenden Sport suchen, um Haltungsschäden und somit Schmerzen vorzubeugen. Fahrrad fahren, Schwimmen und vernünftiges Laufen sind die besten Möglichkeiten, Ausdauer und neue Leistungsfähigkeit zu gewinnen. Und sollte es nach der Arbeit an Hals und Schulter dennoch einmal zwicken, so können diese Verspannungen mit Voltaren Schmerzgel gezielt und schonend gelindert werden.
Aller Anfang ist schwer und der sportlich ungeübte Mensch sollte auf keinen Fall von null auf hundert schalten. Ein steifer Körper braucht keinen Marathonlauf und auch keinen Sprint. Körperliches Training kann zusammen mit dem Arzt, dem Physiotherapeuten oder einem fachkundigen Trainer vernünftig begonnen und aufgebaut werden. Klein anfangen heißt die Devise, und erste Erfolge bleiben nicht lange aus.
Trotzdem klagen viele Menschen jeden Alters über massive Beschwerden mit der Wirbelsäule, Entzündungen der Muskulatur oder Arthrose. Neben den krankengymnastischen Übungen, Operationen oder sonstigen Behandlungen durch den Arzt kann Voltaren Schmerzgel schnell und wirksam Abhilfe bei Entzündungen und schweren Schmerzen schaffen. Es zieht schnell ein und bekämpft den Schmerz genau dort, wo er seine Ursachen hat. Schon die erste Anwendung bringt spürbare Linderung, lockert die Muskulatur und hilft bei der Heilung entzündlicher Prozesse.
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Ein solches Nasenpiercing ist dezent und lässt sich notfalls entfernen. (Bild: anna von flickr)
Doch oftmals wird bei der Verzierung des Körpers übersehen, dass solch
ein Piercing nicht nur Vorteile hat, sondern auch eine Menge Nachteile
mit sich bringen kann. Von der Entzündung, die bei unsachgemäßer Pflege
entstehen kann, einmal abgesehen.
Doch wenden wir uns erst einmal den Vorteilen zu. Ja, auch die gibt es beim Thema Piercings. Und zwar einige.
So ist ein Piercing immer diskreter, als ein Tattoo. Ein Tattoo, das
ebenfalls als Modeerscheinung betitelt werden kann, hält ein Leben lang.
Es lässt sich nicht einfach entfernen, so wie man dies bei einem
Piercing tun kann. Denn hier reicht es, wenn man den Stecker, Stab oder
Ring einfach aus der Haut zieht. Zurück bleibt nur ein kleines Loch,
welches mit der Zeit immer weniger sichtbar ist. Ein Tattoo hingegen
lässt sich weder abwaschen noch wegschminken. Will man dies entfernen,
muss der Laser ran. Das ist sehr schmerzhaft, sehr teuer und sieht nicht
wirklich gut aus. Denn die Haut vernarbt und erholt sich von der
Laserentfernung nicht wieder.
Auch eine gepiercte Brustwarze kann Vorteile mit sich bringen. So hilft ein Brustwarzenpiercing bei Schlupfwarzen. Ist man davon betroffen, zieht das Piercing die
Warzen heraus. Sie stellen sich wieder auf und der Ästhetik wurde
geholfen. Empfohlen wird hier ein Stab als Piercing. Er ist breiter und
stützt die Warze besser als ein Ring.
Der größte Nachteil oder das höchste Risiko bei einem Piercing besteht
neben der Entzündung darin, dass beim Stechen des Selbigen Nervenbahnen
getroffen werden können. Diese durchziehen unseren gesamten Körper und
sorgen dafür, dass wir Fühlen können. Ob das nun der Schmerz ist, der
entsteht wenn man sich stößt. Oder das Gefühl in der Hand, wenn man
etwas anfasst. Werden die Nervenbahnen durch ein Piercing verletzt, kann
das Risiko bestehen, dass das Empfinden beeinträchtigt ist. Ein
Taubheitsgefühl stellt sich ein und man wird Schmerzresistent an der
betroffenen Stelle. Deshalb sollte man sich immer genau überlegen, an
welcher Stelle man sich ein Piercing stechen lassen möchte.
Ein weiterer Nachteil liegt darin, dass ein Piercing das Leben
beeinträchtigen kann. Besonders oft kommt dies bei Piercings im
Mundbereich vor. Ein Zungen- oder Lippenbandpiercing erschwert nicht nur
die Nahrungsaufnahme, sondern sorgt ebenfalls dafür, dass das Sprechen
schwerer fällt. Hat man zudem viel Schmuck im Gesicht, so muss dieser
vor dem Sport immer erst entfernt werden. Das kostet viel Zeit und Mühe,
denn das Piercing sollte vor dem Einsetzen immer erst gereinigt und
desinfiziert werden. Je nach Anzahl der Piercings kann dies ein recht
großer Aufwand sein.
Das Räuchern mit bestimmten Kräutern wird schon in der Bibel erwähnt. In verschiedenen Völkern nutzte man den Duft verbrennender Kräuter, um Krankheiten zu vertreiben, Gefühle zu beleben, Räume von Keimen oder schlechten Energien zu reinigen oder spirituelle Erlebnisse zu begleiten bzw. einzuleiten. Bei den Römern kannte man Kräuterräucherungen genau so wie bei den Griechen, Babyloniern oder Ägyptern. Eine besondere Bedeutung hatten Räucherungen mit Wurzelbestandteilen oder Kräutern aber bei Schamanen, Heilerinnen und so genannten Hexen, die oft nichts weiter waren als Heilkundige, die einen eigenwilligen Charakter hatten und der Mehrheit der Bevölkerung wegen ihrer ungewöhnlichen Kenntnisse und Fähigkeiten unheimlich waren.
In unseren Breiten entdeckt man die Kräuterräucherungen erst langsam wieder. Über Duftkerzen und Räucherstäbchen, Duftöllampen und anderen Duftquellen sind solche Techniken zum Teil aus dem Bewusstsein gerückt. Man erinnert sich aber vielleicht an ein historisches Buch, in dem Räucherungen während Cholera-Epidemien oder Pestausbrüchen beschrieben wurden. Vielleicht hat man sogar das berühmt-berüchtigte “Hexenarchiv” im Hamburger Völkerkundemuseum besucht, wo auf Terminanfrage hin bekannte Räucherkräuter der Hexen vorgestellt und abgebrannt werden. Viel eher kommen wir aber heutzutage mit den “Moxa” genannten Kräuterkegeln in Berührung, die Praktizierende der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) benutzen. Die Moxibustion bedient sich verschiedener Mittel, um bestimmte Meridianpunkte zu erwärmen. Unter anderem werden zu Kegeln gepresste Beifußfasern über oder auf den Therapiepunkten abgebrannt.
Beifuss ist in China schon seit Jahrhunderten als hoch wirksame Gewürz- und Heilpflanze bekannt. Man sammelt im Frühjahr die Blätter, trocknet, reinigt und zerreibt sie und bereitet sie auf. Schon im 16. Jahrhundert haben portugiesische Jesuitenpatres berichtet, dass die Japaner ebenfalls Krankheiten mit so genannten “Feuerknöpfen” therapierten. Auch in der tibetischen Medizin und in den tibetisch-buddhistisch Klöstern sind Kräuterräucherungen nicht unbekannt. Man benutzt sie noch heute in spirituellen Kontexten. In den buddhistischen Tempeln werden Wacholder, Salbei oder andere aromatische Kräuter verbrannt. Man schichtet Zweige auf ein Feuer oder stellt aus dem Pulver von Kräutern Räucherstäbchen her.
Das Verbrennen von Kräutern kann dazu dienen, den Geist zu öffnen. Hierzu eignen sich allerdings nicht alle der Hunderte von bekannten Kräutern, die man verbrennen kann. Jedem Kraut wird eine bestimmte Wirkung auf Körper und Geist zugewiesen. Manche davon sind mittlerweile medizinisch anerkannt. So weiß man beispielsweise, dass Salbei eine stark desinfizierende Heilpflanze ist, deren Rauch ebenfalls diese Eigenschaft hat. Man hat aber auch lernen müssen, dass Räucherungen alleine keinen Raum von Pest-, Cholera- oder Typhuserregern reinigen können. Früher war es gang und gäbe, dass man in den engen Gänge- und Treppenvierteln oder in Hospitälern nach solchen Epidemien die Räume ausräucherte. Heute weiß man, dass das bei Weitem nicht genügte. Es verbesserte bestenfalls die Raumluft. Heute kombiniert man verschiedene Kräuter miteinander, um bestimmte Effekte zu erzielen oder einen strengen Kräuterduft abzumildern. Aromatische Kräuter wie Lorbeer, Majoran, Salbei oder Rosmarin können entspannen, reinigen oder Stress lindern. Manche Kräuterheilkundigen rücken Störfeldern in Räumen und Seelen damit zu Leibe. Die spirituelle Wirkung von Kräuterverbrennungen ist bekannt.
]]>Der Betroffene ist von vielen verzweifelten Gedanken und Ängsten geplagt.
Sorgen um die Zukunft und um die Familie belasten den Patienten und beeinflussen den Krankheitsverlauf.
Menschen, denen die Diagnose Krebserkrankung gestellt wurde, werden im ersten Moment aus dem bisherigen Leben gerissen. Ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl ist sehr stark angegriffen.
Das ist es, was die meisten Frauen so richtig für ihr Kind einnimmt: die ersten spürbaren Bewegungen des Ungeborenen. Normalerweise spüren Frauen ihr Kind zwischen dem vierten und dem sechsten Schwangerschaftsmonat, nehmen den ein oder anderen Tritt, kleine Purzelbäume und liebevolle Knüffe wahr. Bei Mehrfachgebärenden kann das schon früher sein. Und selbstverständlich hängt das auch vom Temperament des Kindes ab: Nicht jeder ist ein angehender Muhammad Ali! Interessant ist, dass das ungeborene Kind sich schon viel früher bewegt, dass es mit seinen Sinnen alles um sich herum wahrnimmt und über die Versorgung durch Plazenta und Nabelschnur sogar die Stimmungen der Mutter mitbekommt – über den mütterlichen Hormonhaushalt.
Na klar! Denn die Sinne des Babys entwickeln sich bereits früh in der Schwangerschaft, und die Unterscheidung der elterlichen Stimmen von anderen Stimmen ist etwas, das Babys bereits im sechsten Schwangerschaftsmonat beherrschen. Allerdings reagieren manche Kinder schon früher auf die Stimme der Mutter, wie eine kanadische Forscherin feststellte – die Pulsfrequenz des Kindes ändert sich, wenn es die Stimme der Mutter hört, wie man auf http://www.rossmann.de/babywelt/mein-ratgeber/schwangerschaft/mama-an-bauch.html nachlesen kann.
Babys lieben Musik. Rhythmus und sich wiederholende Töne sind Muster, die sie leicht erkennen können und denen die meisten Kinder gerne lauschen – auch schon vor der Geburt! Es ist ein Gerücht, das sich hartnäckig liebt: Babys lieben Mozart, Mozart steigert die Intelligenz. Das ist weder nachgewiesen bislang, noch konnte es widerlegt werden. Aber dennoch: Kinder lauschen gerne klassischer Musik, und sie bevorzugen zumindest vor ihrer Geburt Molltonarten. Musik muss keine Stimme haben, und Klassik ist besser als Rock- oder elektronische Musik. Seltsam ist, dass der Musikgeschmack der Eltern und damit das, was das Baby im Bauch von außen zu hören bekommt, auf diese Vorlieben keinen Einfluss hat.
Die inneren Organe des Kindes und damit Nervensystem und Sinnesorgane werden bereits sehr früh angelegt, brauchen aber etwas Zeit, um sich voll entwickeln zu können. Das Innenohr entsteht bereits während der ersten Schwangerschaftswochen – richtig gut hören können Ungeborene jedoch erst nach dem fünften Schwangerschaftsmonat. Fühlen ist früher möglich: Ab der sechsten Schwangerschaftswoche fühlt das Baby mit den Lippen, und dieses Erleben breitet sich bald über den gesamten Körper aus. Sogar Temperaturunterschiede können die kleinen Erdenbürger schon vor der Geburt wahrnehmen. Die Augen bewegen die Kinder ab der 16. Schwangerschaftswoche, sie reagieren auf Lichtreize, die von außen durch die mütterliche Bauchdecke scheinen – ohne die Augen zu öffnen.
]]>Die ersten Belege für manuelle Therapien finden sich im Altertum bei Hippokrates. Aus dem Mittelalter kennt man die "Knocheneinrenker", die allerdings keine Fachkunde besaßen. Es handelte sich um Quacksalber, die auch andere Behandlungskünste feilboten. In Amerika praktizierte man im 18. Jahrhundert das "Bonesetting". In Europa befasste man sich ab dem 19. Jahrhundert mit manuellen Therapieformen. Die Ärzteschaft stand aufgrund dieser Entwicklungsgeschichte den manuellen Therapien kritisch gegenüber. Heutzutage behandelt man vorwiegend akute und chronische Muskelverspannungen und die Folgen beruflicher Fehlbelastungen. Manualtherapeuten übernehmen die Nachsorge nach Schlaganfällen, Operationen oder bei MS-Diagnosen. Für Manuelle Therapie Weiterbildung anzubieten, wurde lukrativ, weil mit dem 20. Jahrhundert neue Behandlungs-Konzepte entstanden. Unter den alternativmedizinisch tätigen Physiotherapeuten hat man den Anspruch, durch manuelle Arbeit auch weitere Erkrankungen zu behandeln. Die Ärzteschaft sieht die Erweiterung der Therapieansätze mit größter Skepsis, weil die dahinter stehenden Konzepte aus ihrer Sicht häufig fragwürdig sind.
Viele Physiotherapeuten erweitern nach der Grundausbildung ihr Konzept. Sie sehen die klassischen Behandlungsarten der manuellen Therapie als nicht ausreichend an. Anhand der Beschwerden ihrer Patienten wird erkennbar, dass man mit manuellen Therapien daran etwas ändern könnte. Moderne Mediziner verschreiben oft nur Schmerzmittel, beseitigen das Symptom oder stempeln einen über Schmerzen klagenden Patienten als Hypochonder ab. Heute erwerben zahlreiche Orthopäden oder Physiotherapeuten Zusatzqualifikationen wie Chirotherapie, Lymphdrainage oder Shiatsu. Unterscheiden muss man allerdings zwischen anerkannten Verfahren, die nachweisbare Ergebnisse zeitigen, und jenen, die eher in esoterische Vorstellungen von Heilung hineinpassen. Ihnen wird vorgeworfen, auf Konzepten zu basieren, die nicht beweisbar sind. Eine Verordnung über manuelle Therapie betrifft nur medizinisch anerkannte Verfahren. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für die nicht anerkannten Therapien nicht. Da aber immer weniger Patienten überhaupt Verordnungen für manuelle Therapie erhalten, setzen die Physiotherapeuten oder Orthopäden zunehmend auch auf Selbstzahler. Entsprechend interessant sind solche Fortbildungsmöglichkeiten. Zum Manualtherapeuten wird man durch eine umfassende Fortbildung mit mindestens 260 Theorie- und Praxisstunden. Erst dann darf man die Zusatzbezeichnung "Manuelle Therapie" im Praxisschild führen. Darauf aufbauend kann man anschließend die orthopädische manuelle Therapie erlernen.
Es gibt noch weitere Qualifikationen, die man erwerben kann. Aus den USA kommt die Ostheopathie, die mit ausgefeilten Grifftechniken angenommene Blockaden an Knochen und Muskeln therapiert. Diese sind nicht nur verantwortlich für Bewegungseinschränkungen, sondern auch für Verdauungsprobleme, Schmerzen oder Menstruationsbeschwerden. Davon unterschieden wird die ebenfalls aus den USA stammende Chiropraktik, die sich minimal verschobener Wirbel annimmt. Außerdem propagiert sie Entspannungs- oder Dehnübungen für Arme und Beine. Die Cranio-Sacral-Therapie aus den USA hat deutlich einen esoterischen Einschlag. Sie wurde auch deshalb unter Bhagwan-Anhängern praktiziert. Viele Physiotherapeuten machen eine Zusatzausbildung in Cranioscral-Therapie, um ihr Spektrum zu erweitern.
]]>Spliss, Trockenheit, brechende Haare oder strohiges Aussehen stellen für viele Frauen ein Schönheitsproblem dar. Ob die Haare von Natur aus störrisch oder durch kalkhaltiges Wasser, Sonnenbäder, falsche Ernährung, chemische Färbemittel, Chlorwasser oder falsche Pflege ausgetrocknet sind, ist unterschiedlich. Fakt ist, dass die strapazierten Haare durch eine sinnvolle Ernährungsumstellung und zusätzlich Pflege wieder Glanz bekommen. Durch welche Mittel diese Effekte erzielt werden, ist unterschiedlich.
Die Grundannahme ist, dass es brüchigem, glanzlosem, strohigem oder strapaziertem Haar an Nähr- und Pflegestoffen fehlt. Natürliche Haarpackungen setzen ebenso wie chemische Pflegekuren darauf, diese zuzuführen. Zugleich wird das trockene Haar durch Öle und pflegende Substanzen weich gemacht und gegebenenfalls nachgefettet. Für jeden Haartyp sind unterschiedliche Pflegepackungen geeignet. Inwieweit die Haarkur nur eine rein optische Auffrischung leistet oder tatsächlich das Haar selbst kräftigt, ist umstritten. So versprechen einige Hersteller, leicht brechendes Haar zu reparieren oder wiederzubeleben. Das dürfte aber zu den Versprechen gehören, die nichts als heiße Luft sind. Werbewirksame Versprechen und technisch klingende Produktbezeichnungen muss man oft teuer bezahlen. Der Effekt ist zumindest stellenweise zweifelhaft. Statt teures Geld für Produkte namhafter Hersteller zu bezahlen, behelfen sich viele Frauen mit Rezepten aus der Natur. Dies ist umso interessanter, als viele der dort verwendeten Inhaltsstoffe auch Verwendung in den synthetischen Produkten der Industrie finden. Die Haarkur, die man selbst anrührt, enthält aber keine chemischen Zutaten, keine Duftstoffe und keine sensibilisierenden Inhaltsstoffe, die Allergien auf der Kopfhaut auslösen können.
Haarkuren wendet man nicht täglich an, sondern bestenfalls einmal die Woche. Bei häufigerer Anwendung werden die Haare zu schwer und fallen zusammen. Viele Kuren enthalten pflegende Öle, die sich um das Haar legen. Sie bleiben auch nach dem Auswaschen mit klarem Wasser noch an der Haaroberfläche erhalten und waschen sich erst nach und nach aus. Der Glanz der Haare wird zum Teil durch sie erzeugt. Öle enthalten aber auch wichtige Nährstoffe und können außerdem mit fettlöslichen Vitaminen angereichert werden. Im Testurteil der Stiftung Warentest werden auf dem Pflegesektor Kriterien wie das Entwirren der Haare nach dem Ausspülen, die Kämmbarkeit und Geschmeidigkeit des Haares, der Griff, die Gewichtszunahme, der Glanzeffekt, der antistatische Effekt und das Volumen unter die Lupe genommen. Interessanterweise schnitt in verschiedenen Tests zwischen 2004 und 2009 kein einziges kurmäßig anzuwendendes Haarpflegemittel mit der Bestnote ab. Zwar leisten Harpflegekuren hochwertige Pflege für strapaziertes Haar, aber sie halten nicht alle Versprechen. Preis und Leistung stehen oft in keinem Verhältnis. Für den bekannten Hersteller- oder technisch klingenden Produktnamen und die aufwändige Verpackung zahlt man oft einen erheblichen Teil des Preises.
Auch wenn nicht jeder Lebensmittel zu anderen Zwecken als zum Verzehr benutzen mag, kann man Haarkuren leicht selbst daraus herstellen. Eier, Oliven-, Weizenkeim- oder Kokosöl, Propolis-Tinktur, Aloe Vera, Buttermilch, Vitamin E, Quark oder Honig können zum Einsatz kommen. Ganz ohne chemische Zutaten wirken diese Kurpackungen genau so wie die aus der Drogerie – nur preiswerter und ohne unerwünschte Nebenwirkungen.
]]>Wer vor hat seine Medikamente online zu erwerben, der kann diese mit Hilfe einer Preissuchmaschine suchen. Diese kann nicht nur ein bestimmtes Medikament finden, sondern auch einen bestimmten Wirkstoff. Selbst Naturheilmittel, wie Gesundheitstees, können leicht online gefunden und erworben werden. Wer die genaue Pharma Zentral Nummer des Medikaments kennt, der kann zudem auch nach dieser suchen. Bei rezeptpflichtigen Medikamenten sollte jedoch beachtet werden, dass bei diesen das Rezept vorgelegt werden muss. Dieses muss per Post an die Online Apotheke gesandt werden. Sicher das ist etwas umständlich, aber es dient nun einmal dem Schutz und ist gesetzlich festgelegt. In der Online Apotheke selbst finden sich zudem immer eine Menge Infos zu den jeweiligen Medikamenten. So kann die richtige Einnahme genauso gefunden werden, wie die Anwendungsgebiete und die Inhaltsstoffe. Mittlerweile können die Medikamente sogar per App mit dem Smartphone gesucht und bestellt werden. Die Apps sind kostenfrei und finden sich online ohne Probleme.
Der wohl offensichtlichste Vorteil bei dem Kauf von Medikamenten online sind die geringen Kosten. Allerdings gibt es weit mehr Vorteile, die das Internet in dieser Hinsicht mit sich bringt. An dieser Stelle sollte auf jeden Fall die Übersichtlichkeit beim Suchen von Medikamenten erwähnt werden. So bringt allein die Suche nach dem gewünschten Medikament eine Vielzahl von Ergebnissen mit sich und es werden die unterschiedlichsten Online Apotheken, wie Apoteke.de gefunden. Ein weiterer Vorteil in diesem Zusammenhang ist die Transparenz, diese hat es in einem solchen Umfang noch nicht gegeben. Aber auch die Ruhe beim Einkaufen ist erwähnenswert. Online ist es möglich, den Kauf ohne Druck zu überdenken. Obendrein ist es selbst einen angeschlagenen Patienten möglich sich ach den passenden Medikamenten umzuschauen, ohne dabei den Gang zur normalen Apotheke antreten zu müssen. Immerhin erfolgt auch der Versand sehr schnell und in Notfällen kann sogar ein Express Versand genutzt werden.
Wer sich nun Gedanken um die Beratung macht, der wird bei den meisten Online Apotheken überrascht sein, denn selbst diese ist möglich. Für den Zweck finden sich Hotlines, welche genutzt werden können.
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Große Portionen Fleisch, wie dieses Steak, sollten unter Schweißausbrüchen leidende Männer besser meiden. (Bild von The Javelina unter der Lizenz CC BY-SA 2.0 veröffentlicht.)
Die Rede von den männlichen Wechseljahren bringt Verfechter und Gegner auf den Plan. Die einen machen einen – allerdings relativ selten auftretenden – Testosteronmangel dafür verantwortlich. Die Bezeichnung für die männlichen Wechseljahre ist “Klimakterium virile” und man behauptet, es dauere länger als die Wechseljahre der Frau. Zweifellos kommt es beim Mann bereits ab Mitte 30 zu einem etwa einprozentigen Nachlassen der Testosteronproduktion jährlich. Man darf vermuten, dass die männlichen Wechseljahre nur deshalb jahrelang unbeachtet blieben, weil Männer sie nicht wichtig nahmen. Heute scheint das anders zu sein. Behandeln würde man den Testosteronmangel allerdings nur, wenn er wirklich gravierend ist. Der Grund: Die Gabe von Testosteron hat viele Risiken. Zu den bekannten Nebenwirkungen gehören Brustbildung, eine höhere Neigung zu Prostata-Krebs, Leberschädigungen, Ödembildung, Blutverdickung oder eine zunehmende Einengung der Herzkranzgefäße. Angesichts dessen scheinen Hitzewallungen beim Mann ein kleines Problem zu sein. Sie gehören allerdings zu einer Gruppe von Symptomen, die wahrgenommen werden. Man weiß aber, dass sportliche Betätigung die Situation verbessern kann. Mit Ausdauersportarten kann man die Glückshormone aktivieren und einen hormonellen Ausgleich schaffen. Ergänzend kann eine Ernährungsumstellung Hitzewallungen beim Mann reduzieren. Reduziert werden sollten Alkoholika, Kaffee, Fleisch und Fett. Die Gabe von Melatonin, Zink, Lycopin oder Kaktusfeigenextrakten kann nützlich sein.
Hitzewallungen suchen oft Krebspatienten beider Geschlechter heim. Die Behandlung des Krebses mit Bestrahlung und Chemotherapie schwächt den Organismus enorm. Man fröstelt leicht und liegt nachts in seinem Schweiß. In anderen Fällen kann der Tumor selbst solche Störungen verursachen, vor allem wenn er hormonabhängig ist. Auch die Antihormontherapie kann zu Schweißausbrüchen führen. Drittens können Schweißausbrüche auf eine beginnende Infektion hinweisen. Mit mehreren Schichten Kleidung im Zwiebelschalen-Prinzip kann man sich leicht an die Körpertemperatur anpassen. Man sollte aber immer die Ursachen für die Hitzwallungen abklären lassen. Wichtig ist es, die verschwitzte Bekleidung oder Bettwäsche schnellstmöglich zu wechseln, damit keine Verdunstungskühle entsteht. Krebspatienten sollten bei Hitzewallungen sicherheitshalber die Körpertemperatur messen. Ist sie deutlich höher als normal, ist wahrscheinlich eher Fieber der Grund. Im Falle von Prostatakrebs ist bekannt, dass Hitzewallungen bei manchen Patienten auftreten. Als Auslöser kennt man den akuten Entzug der männlichen Geschlechtshormone. Wichtig ist: Bei vermehrten Schweißausbrüchen kann man leicht austrocknen. Ausreichend klares Wasser zu trinken, ist das wichtigste Gegenmittel. Ansonsten sollte man den Arzt fragen und Geduld aufbringen.
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